Wer bin ich und wenn ja wie viele?

Ich bin Nadine

Eine Frau, eine Mama, Ehefrau, Tochter, Schwester, Freundin, Unternehmerin, Kollegin, Chefin, Yogini… Sämtliche Rollen die in einem, in meinem Leben eingenommen werden wollen.

An manchen Tagen ist es mehr als schwierig die einzelnen Rollen unter einen Hut zu bekommen. Manche davon liegen mir zweifellos, bei anderen fällt es mir schwer sie bedingungslos anzunehmen.

Wir definieren uns über das was wir tun…

… doch letzten endlich steckt noch so viel mehr in uns was gesehen werden möchte. Unsere Emotionen, unsere Bedürfnisse unsere Überzeugungen und Werte. All das sollte täglich von uns gesehen und berücksichtigt werden, um authentisch leben zu können.

Ängste und Selbstzweifel halten uns oft dabei zurück ehrlich und wahrhaftig zu reagieren. Doch wenn wir nicht das Leben, welches wir wirklich leben wollen leben, wenn wir uns verstellen und nicht ehrlich und wahrhaftig sind, werden wir auf kurze oder lange Sicht unzufrieden und frustriert.

Um sich selbst treu zu bleiben, ist es wichtig sich den Raum und die Zeit zu geben, zu reflektieren, mal genauer nach seinen Gefühlen und Bedürfnissen zu schauen.

Warum habe ich Selbstzweifel?

Warum fällt es mir schwer bestimmte Rollen nicht gut annehmen zu können? Warum triggert mich diese Situation, dieser Mensch…?!
Was bremst mich oder hält mich zurück?

Und wenn wir uns die Zeit nehmen und genau hinschauen, werden wir erkennen können welche Orte, Gegebenheiten oder Menschen uns dabei bremsen, wir selbst sein zu können. Ja, es ist nicht immer einfach sich davon zu distanzieren, aber für manche Entscheidungen oder Entwicklungen ist es wichtig.
Dazu kommt  noch seine eigenen Leistungen und Werte anzuerkennen und dahinter zu stehen… auch für mich in bestimmten Bereichen nicht immer einfach und definitiv ein Thema bei dem ich nochmal genauer hinschauen möchte und auch werde, denn ich weiß, es wird sich lohnen.

Manche dieser Rollen erlauben dir bestimmte Teile deiner Persönlichkeit voll auszuleben. Doch jede Rolle bereichert unser Leben und wir entscheiden wann wir sie annehmen, sie loslassen oder sie sie ausbauen wollen.

Zeit mit mir selbst zu verbringen ist eine wahre Bereicherung und unfassbar aufschlussreich. Nimm dir diese Zeit, denn wenn wir unsere Rollen, unsere Werte und Bedürfnisse kennen, ist es uns möglich, trotz jeglicher Erwartungen unseres Umfeldes eine eigene Position beziehen zu können und bei sich zu bleiben.

2 Kommentare

  1. Liebe Nadine!
    Das eigene Verhalten zu hinterfragen und interessiert zu betrachten ist wohl mit das Wichtigste. So lernt man sich selbst immer besser kennen und auch schätzen. Die große Vielfalt der eigenen Rollen ist oft Fluch und Segen zugleich, die Balance zu finden vielleicht die größte Herausforderung ❣️ Ich denke, du bist da mit deiner wundervollen Art auf einem sehr guten Weg!
    Liebste Grüße, Melanie

  2. Tolle Worte liebe Nadine!
    Ich weiß genau was du meinst und wie es sich anfühlt. Auch ich musste kürzlich schmerzlich feststellen, dass Abschied nehmen nicht immer was schlechtes ist. Ich habe Abschied genommen von so vielen Dingen in der letzten Zeit. Ume endlich ich sein zu können. Ich lasse mich inspirieren, ich nehme wahr, ich nehme an. Das ist so wertvoll! An unserer eigenen Haut, da ist die Grenze zu uns selber. Wichtig ist zu erkennen, was wir können, wollen und werden. Am wichtigsten finde ich persönlich das „sein“.

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